Deo    

Was ist ein Deo?

Deo oder auch Deodorant ist der Überbegriff für verschiedene Wirkungsweisen schweißbekämpfender Körperpflegeprodukte. Es gibt Mittel, die durch eine Verstopfung der Schweißdrüsen für eine reduzierte Schweißproduktion sorgen. In diesen Fällen spricht man auch von einem Antitranspirant oder Antiperspirant. Diese Deos enthalten in der Regel Aluminiumsalze. Geruchsneutralisierer wirken dagegen auf andere Weise: Unangenehme Schweißgerüche werden mit künstlichen oder natürlichen Duftstoffen überlagert. Männerdüfte unterscheiden sich von Frauendüften – ähnlich wie bei Parfüms. Duftneutrale Deos verändern den pH-Wert der Haut, sodass eine Vermehrung der schweißzersetzenden Bakterien, die für den Geruch verantwortlich sind, deutlich gemindert wird.

 

 


Deo – welche Darreichungsformen gibt es?

Während man bei den alten Ägyptern bereits die Haut mit parfümierten Ölen einrieb, wurde Ende der 1940er Jahre der Deo-Roller erfunden. Dieser wurde zeitweise von Deo in Spraydosen verdrängt, bis das Treibgas FCKW in Verruf geriet. Heutzutage findet man die unterschiedlichsten Darreichungsformen auf dem Markt:

  • Spray,
  • Zerstäuber,
  • Stick,
  • Roll-on,
  • Creme,
  • Kristall,
  • Tücher oder Pads – die Hersteller erweitern ihre Produktpalette ständig.


Tipps und Tricks zur Deo-Anwendung

Ein Deo kann nur effektiv auf frisch gereinigter Haut wirken. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein Antitranspirant oder ein Deodorant handelt. Wirkungsversprechen von mehreren Tagen sind bei täglicher Pflege irrelevant. Man kann sogar davon ausgehen, dass auch die Menge an gesundheitsgefährdenden Inhaltsstoffen mit der versprochenen Wirkungsdauer zunimmt. Normales Schwitzen ist eine natürliche Funktion des Körpers, die nicht unterdrückt werden sollte. Bei körperlicher Anstrengung, an heißen Sommertagen, aber auch bei Stress dient der Schweiß der Regulierung der Körpertemperatur1.


 

1http://www.ikk-classic.de/aktiv-gesund/gesundheit/schwitzen.html