Deo mit Aluminium

Warum gibt es Deo mit Aluminium?

Deo mit Aluminium sorgt dafür, dass die Schweißdrüsen weniger Schweiß produzieren. Man kann verschiedene Aluminiumverbindungen in Deodorants finden, die alle für eine Verengung bzw. Verstopfung der Hautporen sorgen und so die nassen Ränder unter den Armen vermindern. Es gibt kaum ein anderes Mittel, das so wirksam das Schwitzen unterbindet und andererseits für so viel Diskussionsstoff sorgt. Deo mit Aluminium steht nämlich im Verdacht, gesundheitliche Schäden zu verursachen. Die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien sind bisher nicht eindeutig. Während es viele Hinweise für einen kausalen Zusammenhang zwischen Deo mit Aluminiumverbindungen und diversen Erkrankungen gibt, fehlt bis heute noch ein eindeutiger Beweis dafür.

 

 

Deo mit Aluminium und die möglichen Folgen

Die genauen Folgen einer dauerhaften Anwendung mit aluminiumhaltigen Deodorants lassen sich nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft noch nicht abschätzen. Fakt ist, dass Aluminiumsalze im ursächlichen Zusammenhang mit Brustkrebs, Alzheimer und anderen Erkrankungen stehen. In Studien wurden bei Brustkrebspatientinnen erhöhte Aluminiumkonzentrationen in den Tumoren nachgewiesen. Diese befanden sich zudem in der Nähe der Achselhöhlen1. Zurzeit ist allerdings noch nicht abschließend geklärt, ob Krebs die Einlagerung von Aluminium oder das Leichtmetall die Entstehung von Krebs bedingt. Ebenso fand man bei Alzheimer-Patienten erhöhte Aluminiumkonzentrationen in den betroffenen Gehirnregionen.


Deo mit Aluminium und die Alternativen

Immer mehr Verbraucher verzichten daher auf Deo mit Aluminium und greifen stattdessen zu Produkten mit weniger fragwürdigen Inhaltsstoffen. Die Hersteller gehen auf die Ängste und Zweifel der Bevölkerung ein und erweitern ihr Sortiment mit aluminiumfreien Deodorants stetig, wenn auch langsam.


 

1http://www.ages.at/ages/ernaehrungssicherheit/rueckstaende-kontaminanten/aluminium/aluminiumverbindungen-in-kosmetika/