Aluminiumsalze und Alzheimer

Sind Aluminiumsalze für Alzheimer verantwortlich?

Deo-mit-Aluminium-AlzheimerAluminiumsalze werden seit längerer Zeit in Verbindung mit der Alzheimer-Krankheit gebracht. Grundsätzlich gibt es einen Zusammenhang zwischen Metallen und neuro-degenerativen Erkrankungen. In wissenschaftlichen Studien stellte man erhöhte Aluminiumkonzentrationen in den betroffenen Hirnregionen der Patienten fest. Da die toxische Wirkung der Aluminiumsalze auf den menschlichen Körper zu vielen Diskussionen geführt hat, wollen Experten den kausalen Zusammenhang zwischen Aluminiumsalzen und Alzheimer genauer untersuchen.

 

 


Alzheimer: Gefahr durch Aluminiumsalze?

Eine grundlegende Frage muss dabei geklärt werden: Begünstigen Aluminiumsalze die Zerstörung der Gehirnzellen oder bedingt eine solche Zerstörung die Einlagerung von Aluminium1? Zum heutigen Zeitpunkt kann Aluminium als Ursache für diese Demenz-Erkrankung nicht ausgeschlossen werden. Bekannt ist, dass Aluminium Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem hat. Eine erhöhte Zahl an Demenz-Erkrankungen wurde in Gebieten mit einer hohen Aluminiumkonzentration im Trinkwasser festgestellt. Andere Studien belegen hingegen wieder, dass eine Kausalität nicht festzustellen ist. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sieht zurzeit kein erhöhtes Risiko von aluminiumhaltigen Lebensmitteln oder Deodorants ausgehen.


Alzheimer-Krankheit hat verschiedene Ursachen

Solange keine eindeutigen Testergebnisse vorliegen und immer wieder kontroverse Diskussionen aufkommen, wird der Kontakt mit Aluminium mit Zweifeln und Ungewissheit behaftet sein. Die Alzheimer-Krankheit hat viele verschiedene Ursachen, die in manchen Fällen auch nicht vermieden werden können. Psychischer Stress, Vererbung, Alkoholismus oder Alterserscheinung spielen beispielsweise eine Rolle bei dem Ausbruch dieser Erkrankung. Dennoch kann nach heutigem Stand nicht sicher ausgeschlossen werden, dass auch Aluminiumsalze ein ernst zu nehmender Faktor sein könnten.

 


 

1http://www.alzheimer-forschung.de/alzheimer-krankheit/faq.htm