Was ist Hyperhydrose?

Es gibt zwei verschiedene Formen der Hyperhydrose. Grundsätzlich ist hier die Rede von einer krankhaften Schweißproduktion. Die meisten Hyperhydrotiker fühlen sich durch das übermäßige Schwitzen im Alltag eingeschränkt und unwohl. Stress, körperliche Anstrengung, psychischer Druck und hohe Umgebungstemperaturen bestärken diese Fehlfunktion zusätzlich. Übermäßiges Schwitzen kann sich ohne eine Grunderkrankung entwickeln oder als Folge einer Erkrankung, hormonellen Störung oder Medikamenteneinnahme. Ohne eine Grunderkrankung spricht man von der primären Hyperhydrose, die sich meist in der Pubertät bereits entwickelt.

 

 

Hyperhydrose – welche Behandlungsmethoden gibt es?

Um diese Erkrankung erfolgreich zu behandeln, ist es wichtig, die Ursache hierfür zu finden. Eine Schilddrüsenüberfunktion, eine Blutzuckererkrankung, hormonelle oder neurologische Erkrankungen kommen als Beispiel in Betracht. Hat ein Facharzt die entsprechenden Untersuchungen sorgfältig durchgeführt, geht es darum, die richtige Therapie zu finden. Die Verwendung von Antitranspirants mit hochdosierten Aluminiumverbindungen gibt es in der Apotheke zu kaufen. Aluminium verstopft die Poren und sorgt für mehr Trockenheit unter den Armen. Das Unterspritzen mit Botox (Botulinumtoxin) oder eine Therapie mit Gleichstrom können ebenfalls die Symptome effektiv lindern. Als größter Schritt ist der operative Eingriff zu nennen .

Natürliche Hilfe bei Hyperhydrose

Es ist oft schwer eine ausgeprägte Hyperhydrose erfolgreich mit natürlichen Mitteln zu kontrollieren. Je nach Schweregrad ist allerdings durchaus eine Linderung der Beschwerden möglich. Salbeitee oder Salbeitabletten in ausreichender Menge minimieren auf natürliche Weise die Schweißproduktion.1 Entspannungsübungen und der Verzicht auf Kaffee, Alkohol, Zigaretten und scharfe Speisen können sich ebenfalls positiv auswirken.

1http://www.dhhz.de/schwitzen/achseln/